Meine Putty Standardeinstellungen

 

Um meine Standardeinstellungen für Putty zu verwenden, laden Sie bitte diese Zip-Datei herunter, entpacken Sie die Zip-Datei und doppelklicken Sie auf die  .reg Datei.

Diese .reg Datei trägt folgende Voreinstellungen für Putty in die Registry ein:

  1. Statt eines Signaltons erhalten Sie eine optische Rückmeldung
  2. die Schrift wird auf ‚Consolas 10 pt‘ (ClearType) eingestellt
  3. der Zeichensatz wird auf UTF-8 gesetzt
  4. Die ANSI-Farben werden zur besseren Lesbarkeit hin verändert. So wird z.B. das Gelb etwas dunkler, damit es vor hellem Hintergrund gut lesbar ist.
  5. Keepalive wird auf 30 s gesetzt

Windows XP Benutzer können die Schriftart ‚Consolas‘ direkt bei Microsoft herunter laden.

Links:

 

(Bildquelle: Andrew Fitzsimon, http://openclipart.org)

Unique Visitors bzw. Unique Users

Bild: webanalyse besucher bzw. visitor unique

Nach der Definition der WAA (Web Analytics Association) ist ein Besucher (engl. visitor) eine Person, die innerhalb einer gewissen Zeit, eine oder mehrere Webseiten aufruft. Der Begriff User wird oft synonym für Visitor verwendet.

Diese Definition schließt  maschinelle Zugriffe, wie die durch Spiders und Proxies aus.

Nur echte Menschen zählen als Besucher!

Im Kaufhaus oder bei einer beliebigen Veranstaltung können wir ohne weiteres die Besucher zählen, denn echte Menschen können ohne weiteres in ein Kaufhaus, einen Konzertsaal oder ein Fußballstadion gehen.

Wie verhält sich dies aber auf einer Website. Wie erhält man als Webmaster nähere Information über den Traffic einer Website. Wie viele Benutzer bzw. User hat Ihre Website?

Grundlagen

Menschen rufen mittels eines Browsers auf einem Computer eine Webseite über das Internet auf und betrachten eine Abbildung dieser Webseite auf einem Bildschirm.

Web analytics: Besucher / Visitor -> Computer -> Internet -> Webserver -> Webseite

 

Wie misst man Besucher in der Webanalyse?

Man kann in der Webanalyse (web analytics) nur Dinge im Computer des Besuchers messen, oder auch am Server des Webseitenbetreibers, aber man kann nicht einfach so aus dem Computer heraus in eine Wohnung, ein Büro oder eine  Arbeitsstätte sehen!

Wenn man in der Webanalyse (web analytics) misst, dann erfasst man also nicht Menschen, sondern die Programme und Computer, die von diesen Menschen benutzt werden.

Wie kommt man nun zur Kennzahl unique visitors / Besucher?

Um abzuschätzen wie viele menschliche Besucher auf eine Webseite waren geht man von folgender Annahme aus:
  • Jeder Besucher hat einen eigenen Account auf genau einem Computer
  • Jeder Besucher verwendet genau einen Browser auf diesem Computer
Dies trifft in vielen Fällen auch zu – man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass:
  • einige Besucher mehrere Browser verwenden
  • einige Besucher den selben Computer und Browser verwenden

Wenn wir die Anzahl der Browserinstanzen, die eine Webseite aufrufen, nachmessen – dann können wir davon ausgehen, dass dies ungefähr der Anzahl menschlicher Besucher  dieser Webseite entspricht. Aber eben nicht exakt dasselbe ist.

Wir nehmen in Ermangelung besserer Methoden und zu Gunsten der Privatsphäre einen Messfehler in Kauf.

Messung der Visitors im Webbrowser

Am Server können wir nicht die Anzahl der zugreifenden Browserinstanzen ermitteln, denn am Server kommen alle Anfragen von Suchmaschinen, Proxies, Browsern und anderen Programmen an. Hier ist sehr schwer zwischen maschinellen und menschlichen Zugriffen zu unterschieden.

Die Messung erfolgt daher besser im Browser des Besuchers. (siehe Artikel: Tagging oder Logfile-Analyse ) Für die Messung wird im Browser des Besuchers eine sehr sehr sehr große zufällige Zahl gespeichert. Die Zahl ist natürlich so groß, dass nach aller Wahrscheinlichkeit kein anderer Browser dieselbe zufällig Zahl erhalten kann.

Beim nächsten Zugriff sendet der Browser dieser Zahl automatisch mit seiner Anfrage an den Server mit. Der Server weiß dann, dass z.B. der Besucher mit genau dieser Nummer zugegriffen hat. Ein anderen Browser / Besucher würde mit einer anderen Nummer zugreifen.

Diese Nummer wird normalerweise beim ersten Zugriff auf die Webseite vergeben und für längere Zeit in einem Cookie gespeichert. Meist spricht man von einer Besucher / Visitor ID.

Unique – die Zählung

Ihre Web Analytics Lösung zählt später die Anzahl der unterschiedlichen Visitor IDs, die in einem bestimmten Zeitraum übermittelt wurden.

Beispiel (der Übersichtlichkeit wegen mit kleinen Zahlen als Visitor ID):

Datum und Zeit des Zugriffs Visi­tor ID
2012-02-09 10:00 Visi­tor ID 1
2012-02-09 10:10 Visi­tor ID 2
2012-02-09 10:20 Visi­tor ID 1
2012-02-09 10:30 Visi­tor ID 2
2012-02-09 10:40 Visi­tor ID 3
2012-02-09 10:50 Visi­tor ID 4
2012-02-09 11:00 Visi­tor ID 4
2012-02-09 11:10 Visi­tor ID 1
2012-02-09 11:20 Visi­tor ID 4

 

 

In diesem Beispiel zählen wir 4 unterschiedliche Besucher:

  • Visitor ID 1
  • Visitor ID 2
  • Visitor ID 3
  • Visitor ID 4

mit insgesamt 9 Zugriffen bzw. Page Views:

  • Visitor ID 1 hatte 3 Page Views
  • Visitor ID 2 hatte 2 Page Views
  • Visitor ID 3 hatte 1 Page View
  • Visitor ID 4 hatte 3 Page Views

Wenn wir nun über lange Zeiträume messen, dann können pro Besucher sehr viele Zugriffe stattfinden. Um deutlich zu machen, dass jeder Besucher in diesem Zeitraum aber nur einmal gezählt wird fügt man den Begriff unique hinzu.

Korrekterweise erwähnt man noch den Zeitraum, in dem ein Besucher nur einmal gezählt wird. So entstehen die Kennzahlen tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche unique Besucher. (engl. daily unique visitors, weekly unique visitors, monthly unique visitors, yearly unique visitors)

Das ist ähnlich wie im Hotel: Dort kann ein Gast mehrfach übernachten, wird aber natürlich nur als ein Gast in der Statistik gezählt. Wenn das Hotel eine Statistik über die Anzahl der Gäste pro Jahr erstellt, dann wir jeder Gast nur einmal im Jahr gezählt, unabhängig davon, wie oft er in diesem Jahr im Hotel übernachtet hat.

Unique Visitors (Besucher) – das Fazit

Die Webanalye interessiert sich für menschliche Besucher, die jedoch niemand wirklich messen kann. Damit wir überhaupt irgendwas messen können bedienen wir der stellvertretenden Messung einer Größe (Anzahl der Webbrowserinstanzen), die wir bestimmen können und die hinreichend gut mit der für uns interessanten Größe übereinstimmt.

Diese Ungenauigkeit stört nicht weiter, solange wir Effekte messen, die wesentlich größer sind, als unser Messfehler.