Adimpressions: Was die Publisher verschweigen

Zusätzliche Adimpressions steigern Ihren Umsatz nicht? Lesen Sie was Adimpressions wirklich sind und lernen Sie  mit Ihren Anzeigen Ihre eigenen Ziele zu verfolgen.werbung Adimpressions: Was die Publisher verschweigen

Adimpressions

Abkürzung: AI
Synonyme: Ad View, Ad Impression, (irreführend aber oft verwendet: Sichtkontakte, Einblendungen, Werbemittelkontakt)

Begriffsherkunft

Der Begriff Adimpressions kommt ursprünglich aus dem Bereich der Printmedien. Dort gibt die Anzahl der Adimpressions darüber Auskunft, wie oft ein Werbemittel eingedruckt oder abgedruckt wurde. (Auflage x Anzahl des Erscheinens der Anzeige je Exemplar)

Adimpressions im Onlinemarketing

Im Onlinemarketing wird der Begriff Adimpression in ähnlicher Weise wie im Printbereich verwendet. Als Adimpression wird der Abruf einer Anzeige von einem Webserver bezeichnet.

Das heißt die Zahl der Adimpressions gibt Auskunft darüber, wie häufig ein Werbemittel im Internet verteilt wurde.

Interpretation der Kennzahl Adimpressions

Adimpressions gehören in den Bereich der technischen Kennzahlen, die keinen Rückschluss auf Besucherverhalten ermöglichen, sondern den Ablauf von teilweise automatisierten Prozessen beschreiben. Adimpressions sind eine interessante Kennzahl für den Betreiber eines Ad-Servers. (ein spezieller Server, auf dem Werbemittel im Internet zur Verfügung gestellt werden).

Sie gibt Auskunft darüber, wie viele Anzeigen vom Ad-Server geladen wurden und damit auch indirekt über die Last des Ad-Servers.

Adimpressions werden auch dann gezählt, wenn ein Computerprogramm, z.B. ein Robot, Proxy oder Spider die Anzeigen abruft.

Adimpressions werden ebenfalls gezählt, wenn eine Anzeige außerhalb  des sichtbaren Bereichs einer Website positioniert ist und nur wenige Besucher jemals überhaupt die Chance hätten in Kontakt mit der Anzeige kommen.

Selbst wenn eine Anzeige sichtbar ist, ist keinesfalls klar, dass sie von einem Besucher der jeweiligen Website wahrgenommen wird. (Banner Blindness: Anwender ignorieren unbewusst alles was nach einem Banner aussieht)

Eine Adimpression bedeutet nicht, dass

  • die Anzeige auch wirklich jemandem angezeigt wurde
  • die Anzeige im sichtbaren Bereich einer Website positioniert ist
  • die Anzeige von Menschen wahrgenommen wird
  • die Anzeige von Menschen beachtet wird
  • die Anzeige von Menschen erinnert wird
  • die Anzeige einen Menschen beeinflusst

Wichtig:

Die Kennzahl Adimpressions gibt keine Auskunft darüber, wie viele tatsächliche oder durchschnittliche Werbemittelkontakte ein menschlicher Besucher hatte. Adimpressions geben nicht den realen Werbemittelkontakt an.

Die Anzahl der Adimpressions gibt zudem keine Auskunft über die Effektivität einer Anzeige.

Für Marketing-Professionals sollte diese Kennzahl eher eine untergeordnete Rolle spielen. Der Erfolg einer Anzeige ist ausschlaggebend, nicht die Anzahl der mehr oder oft auch weniger nützlichen Einblendungen! Verkäufer von Anzeigenplätzen in Online-Medien sehen das natürlich anders. Doch diese haben und verfolgen eigene Interessen.

Solange Server, Browser und Automaten nicht einkaufen, sondern nur richtige echte Menschen, ist es für Werbetreibende sinnvoll sich um Menschen zu kümmern, nicht um maschinelle Abrufe von Werbemitteln. Das selbe gilt für Robots, Proxies, Spider und andere Computerprogramme.

Merke:
Die für Marketing-Professionals relevante Wirkung einer Anzeige auf einen zwischengeschalteten Computer ist und bleibt gleich NULL.

Es geht immer um Menschen!

Marketing-Professionals sind nicht der Freund des Anzeigenverkäufers, sondern seine Einnahmequelle, seine ‘Beute’.

Erfolgreiche Marketeers verfolgen ihre eigenen Ziele! Sie gestalten und positionieren ihre Anzeigen effektiv. Sie testen den Erfolg ihrer Anzeigen. Sie investieren nur dann, wenn sie einen Gewinn erwarten können.

Tipps zum konkreten Vorgehen erhalten Sie in einem meiner kommenden Beiträge.

(Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de)

 

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e-Commerce und Web Analytics Termine 2013

Die wichtigsten Termine für e-Commerce und Web Analytics Konferenzen und Messen im Jahr 2013

Anfang Ende Veranstaltung Ort
23.01.2013 24.01.2013 9. Jahreskongress Online Handel Bonn
21.02.2013 21.02.2013 Social Media Conference München
05.03.2013 09.03.2013 CeBIT Hannover
19.03.2013 20.03.2013 Internetworld, E-Commerce Messe München
19.03.2013 20.03.2013 Affiliate TactixX München
26.03.2013 26.03.2013 Content-Marketing Conference 2.0 Köln
31.03.2013 31.03.2013 eMetrics Summit, Konferenz Stockholm
09.04.2013 10.04.2013 SMX, Search Marketing Expo München
22.04.2013 24.04.2013 i-Bizz Messe Dortmund
24.04.2013 25.04.2013 IT & Media, Messe und Kongress Darmstadt
26.04.2013 26.04.2013 SEMSEO Hannover
30.04.2013 30.04.2013 eMetrics Summit, Konferenz Berlin
13.05.2013 15.05.2013 iico 2013, Infopark Internet-Kongress Berlin
03.06.2013 05.06.2013 webinale, Konferenz Berlin
12.06.2013 13.06.2013 x change conference Berlin
18.09.2013 19.09.2013 dmexco, Messe und Konferenz Köln
06.11.2013 07.11.2013 etailment Summit, Lead-Kongress und Messe vermutl. Berlin

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

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ROI eines Produktvideos mit A/B Tests

money 09 279x300 ROI eines Produktvideos mit A/B TestsEin Blogger stellte kürzlich in einem Artikel dar, wie man mit Hilfe Besucher-Segmenten den ROI eines Produktvideos kalkulieren kann. Dafür definiert der Autor ein Segment mit Besuchern, die sich ein gesamte Produktvideo ansehen und ein anderes Segment mit Besuchern, die sich keine Produktvideos ansehen. Für beide Segment berechnet er durchschnittliche Umsätze je Besucher, daraus den Break Even Point und ROI.

Meiner Meinung nach sollte der ROI besser mit Hilfe von A/B Tests kalkuliert werden.

Warum?

Besucher-Segmente helfen dabei Besucher in bestimmte Klassen oder Gruppen einzuteilen.

Wir treffen dabei eine Aussage über Besucher. Im Beispiel des erwähnten Blog-Posts über Besucher, die Interesse an Produktvideos zeigen und über Besucher, die kein Interesse an Produktvideos zeigen – und deren jeweiligen Kaufneigung.

Wir wissen nun, dass Besucher, die genug Geduld haben sich ein ganzes Produktvideo anzusehen, mehr Interesse an einem Kauf zeigen und potentiell mehr Umsatz bringen als Besucher, die kein Interesse an Produktvideos zeigen.

Es würde sicherlich Sinn machen sich entsprechende Besucher zu verschaffen. Ohne Zweifel wäre dieser Traffic für uns wertvoller als Traffic von weniger kaufgeneigten Besuchern, die weniger Interesse an Produktvideos zeigen.

Wir erfahren durch die Segmentierung mehr über unsere Besucher und über die Qualität unseres Traffics.

Aber wir wissen nicht ob das Video zum Kauf verleitet hat oder ob die Besucher ohnehin eingekauft hätten.

Wie bekommen wir heraus, ob die Produktvideos tatsächlich einen positiven Einfluss auf das Verhalten unserer Besucher haben?

Mit A/B Tests. Das heißt wir zeigen der einen Hälfte der Besucher unseres Shops eine Variante des Shops mit Videos (Experimentalgruppe) und der anderen eine Variante ohne Videos (Kontrollgruppe). Welche Variante ein Besucher erhält ist dabei rein zufällig.

Bei beiden Gruppen von Besuchern erheben wir alle relevanten Informationen, wie die Anzahl der Besucher, der Besuche, die Konversionsrate und den Bestellwert.

Anhand der gesammelten Daten über beide Besuchergruppen werden beide Alternativen miteinander verglichen und geprüft, ob eine Investition in die Produktvideos Sinn macht.

Den ROI berechnen wir später mit der Differenz der Gewinne je Besucher beider Gruppen. Denn auch ohne Video machen wir Umsätze.

(Bild: easyvectors, http://www.freepik.com)