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Web Analytics Association Becomes Digital Analytics Association

Wakefield, MA—March 5, 2012— The Web Analytics Association announced today that it has changed its name to the Digital Analytics Association (DAA), effective immediately. Founded by Web analytics industry leaders in 2004, the DAA has successfully supported its members by providing quality education, professional development, certification, development of standards and best practices, ongoing research and has served as an advocate for issues that advance the industry. The organization has more than 2,000 members worldwide including: comScore, Dell, eBay, Expedia US, Microsoft Corporation and Viacom Media Networks, representing forty countries and a broad spectrum of expertise.

Jim Sterne, chairman of the board and founder of the organization, announced the rebranding effort at the eMetrics Marketing Optimization Summit in San Francisco. The new positioning reflects the focus of the not-for-profit, volunteer-powered association created to unite professionals in a common effort to enhance the capabilities of data analytics and address the challenges associated with turning big data into business intelligence.

„The DAA strives to help individuals become more valuable through education, community, research and advocacy,” said Jim Sterne, DAA chairman. „The Board of Directors chose to change the name to the Digital Analytics Association in 2011 to account for the analyst’s evolving role. Our new name is a better reflection of the full gamut of the data analytics field that we strive to support.”

As in the past, the DAA will leverage its membership for direction and guidance on issues that are most important to them as a driver for future research and educational programs. The initial analysis of the DAA’s yearly 2012 Outlook Survey conducted of its members indicates key challenges in digital analytics on the horizon. Early findings reveal key areas of importance for the association, including new and cross-channel measurement and an uptick in deriving business decisions from data.

„The landscape of the data analytics industry has shifted and grown since the introduction of mobile and social technologies,” said Peter Sanborn, DAA president. „As a result, the DAA has undergone a metamorphosis to ensure that we continue to support our membership as they evolve along with the industry. Our mission since the start has been to provide an association that encompasses all data analysts and to empower them through key services and support. We believe our new name truly echoes this mission.”

As part of the rebranding effort, the DAA has unveiled a new logo and website, www.digitalanalyticsassociation.org. The DAA’s new website provides a comprehensive showcase for the association where members can connect, read the latest news and explore educational resources in different specialty areas. The association will hold their first symposium as the DAA on April 23 in New York:www.webanalyticsassociation.org/?ny2012_symposium

About the Digital Analytics Association (DAA):
The DAA is a not-for-profit, volunteer-powered association that helps members like Adobe, Expedia SAS and Yahoo! become more valuable through education, community, research and advocacy. The DAA was founded as the Web Analytics Association in 2004. The organization has more than 2000 members worldwide, representing forty countries and a broad spectrum of expertise. For more information about the DAA, or to become a member, visit the DAA website at: www.digitalanalyticsassociation.org.

(Image: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de)

Unique Visitors bzw. Unique Users

Nach der Definition der WAA (Web Analytics Association) ist ein Besucher (engl. visitor) eine Person, die innerhalb einer gewissen Zeit, eine oder mehrere Webseiten aufruft. Der Begriff User wird oft synonym für Visitor verwendet.

Diese Definition schließt  maschinelle Zugriffe, wie die durch Spiders und Proxies aus.

Nur echte Menschen zählen als Besucher!

Im Kaufhaus oder bei einer beliebigen Veranstaltung können wir ohne weiteres die Besucher zählen, denn echte Menschen können ohne weiteres in ein Kaufhaus, einen Konzertsaal oder ein Fußballstadion gehen.

Wie verhält sich dies aber auf einer Website. Wie erhält man als Webmaster nähere Information über den Traffic einer Website. Wie viele Benutzer bzw. User hat Ihre Website?

Grundlagen

Menschen rufen mittels eines Browsers auf einem Computer eine Webseite über das Internet auf und betrachten eine Abbildung dieser Webseite auf einem Bildschirm.

Web analytics: Besucher / Visitor -> Computer -> Internet -> Webserver -> Webseite

 

Wie misst man Besucher in der Webanalyse?

Man kann in der Webanalyse (web analytics) nur Dinge im Computer des Besuchers messen, oder auch am Server des Webseitenbetreibers, aber man kann nicht einfach so aus dem Computer heraus in eine Wohnung, ein Büro oder eine  Arbeitsstätte sehen!

Wenn man in der Webanalyse (web analytics) misst, dann erfasst man also nicht Menschen, sondern die Programme und Computer, die von diesen Menschen benutzt werden.

Wie kommt man nun zur Kennzahl unique visitors / Besucher?

Um abzuschätzen wie viele menschliche Besucher auf eine Webseite waren geht man von folgender Annahme aus:
  • Jeder Besucher hat einen eigenen Account auf genau einem Computer
  • Jeder Besucher verwendet genau einen Browser auf diesem Computer
Dies trifft in vielen Fällen auch zu – man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass:
  • einige Besucher mehrere Browser verwenden
  • einige Besucher den selben Computer und Browser verwenden

Wenn wir die Anzahl der Browserinstanzen, die eine Webseite aufrufen, nachmessen – dann können wir davon ausgehen, dass dies ungefähr der Anzahl menschlicher Besucher  dieser Webseite entspricht. Aber eben nicht exakt dasselbe ist.

Wir nehmen in Ermangelung besserer Methoden und zu Gunsten der Privatsphäre einen Messfehler in Kauf.

Messung der Visitors im Webbrowser

Am Server können wir nicht die Anzahl der zugreifenden Browserinstanzen ermitteln, denn am Server kommen alle Anfragen von Suchmaschinen, Proxies, Browsern und anderen Programmen an. Hier ist sehr schwer zwischen maschinellen und menschlichen Zugriffen zu unterschieden.

Die Messung erfolgt daher besser im Browser des Besuchers. (siehe Artikel: Tagging oder Logfile-Analyse ) Für die Messung wird im Browser des Besuchers eine sehr sehr sehr große zufällige Zahl gespeichert. Die Zahl ist natürlich so groß, dass nach aller Wahrscheinlichkeit kein anderer Browser dieselbe zufällig Zahl erhalten kann.

Beim nächsten Zugriff sendet der Browser dieser Zahl automatisch mit seiner Anfrage an den Server mit. Der Server weiß dann, dass z.B. der Besucher mit genau dieser Nummer zugegriffen hat. Ein anderen Browser / Besucher würde mit einer anderen Nummer zugreifen.

Diese Nummer wird normalerweise beim ersten Zugriff auf die Webseite vergeben und für längere Zeit in einem Cookie gespeichert. Meist spricht man von einer Besucher / Visitor ID.

Unique – die Zählung

Ihre Web Analytics Lösung zählt später die Anzahl der unterschiedlichen Visitor IDs, die in einem bestimmten Zeitraum übermittelt wurden.

Beispiel (der Übersichtlichkeit wegen mit kleinen Zahlen als Visitor ID):

Datum und Zeit des ZugriffsVisi­tor ID
2012-02-09 10:00Visi­tor ID 1
2012-02-09 10:10Visi­tor ID 2
2012-02-09 10:20Visi­tor ID 1
2012-02-09 10:30Visi­tor ID 2
2012-02-09 10:40Visi­tor ID 3
2012-02-09 10:50Visi­tor ID 4
2012-02-09 11:00Visi­tor ID 4
2012-02-09 11:10Visi­tor ID 1
2012-02-09 11:20Visi­tor ID 4

 

 

In diesem Beispiel zählen wir 4 unterschiedliche Besucher:

  • Visitor ID 1
  • Visitor ID 2
  • Visitor ID 3
  • Visitor ID 4

mit insgesamt 9 Zugriffen bzw. Page Views:

  • Visitor ID 1 hatte 3 Page Views
  • Visitor ID 2 hatte 2 Page Views
  • Visitor ID 3 hatte 1 Page View
  • Visitor ID 4 hatte 3 Page Views

Wenn wir nun über lange Zeiträume messen, dann können pro Besucher sehr viele Zugriffe stattfinden. Um deutlich zu machen, dass jeder Besucher in diesem Zeitraum aber nur einmal gezählt wird fügt man den Begriff unique hinzu.

Korrekterweise erwähnt man noch den Zeitraum, in dem ein Besucher nur einmal gezählt wird. So entstehen die Kennzahlen tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche unique Besucher. (engl. daily unique visitors, weekly unique visitors, monthly unique visitors, yearly unique visitors)

Das ist ähnlich wie im Hotel: Dort kann ein Gast mehrfach übernachten, wird aber natürlich nur als ein Gast in der Statistik gezählt. Wenn das Hotel eine Statistik über die Anzahl der Gäste pro Jahr erstellt, dann wir jeder Gast nur einmal im Jahr gezählt, unabhängig davon, wie oft er in diesem Jahr im Hotel übernachtet hat.

Unique Visitors (Besucher) – das Fazit

Die Webanalye interessiert sich für menschliche Besucher, die jedoch niemand wirklich messen kann. Damit wir überhaupt irgendwas messen können bedienen wir der stellvertretenden Messung einer Größe (Anzahl der Webbrowserinstanzen), die wir bestimmen können und die hinreichend gut mit der für uns interessanten Größe übereinstimmt.

Diese Ungenauigkeit stört nicht weiter, solange wir Effekte messen, die wesentlich größer sind, als unser Messfehler.

 

5 rules for success

The following tactical rules for business are derived from other peoples posts and (some of them) are slightly paraphrased by me. These rules will help in many situations at work – and I teach them. I do not want to get any credit for writing these rules down – I simply need a place to link to – whenever I am asked for advise ;o)

  1. Do not assume anything!
  2. If in doubt – ask!
  3. Think for yourself!
  4. Prepare for failure! (Have a plan B!)
  5. Act!

 

Rule 1: Do not assume anything!

Ever heard that “ I thought that …“  when things went terribly wrong?  Try not to act on unsafe ground. Either you know something or you don’t.  If you do things without a good reason you increase your chances of failure. Do what you have to do – if you know what to do. If you don’t know -> apply rule number 2 and 3.

Rule 2: If in doubt – ask!

The 2nd rule addresses the fact that people often  hesitate to ask -when they better should ask. Those people must rely heavily on assumptions and are thus much more likely to fail.

Rule 3: Think for yourself!

Sometimes people do not apply the fundamental principles of logic. They trust too much in things that others say – and do not double check for themselves. If you apply rule number 2 – always think twice and double check!

Rule 4: Prepare for failure! (Have a plan B!)

Even if we stick to rule number 1 – 3 and consider ourselves to be quiet intelligent beings – The truth is we are not as brilliant as we would like to be and things go wrong – sometimes they go terribly wrong. Be prepared to fail, even if you believe you are the most brilliant thinker and strategist on earth. Prepare a plan B so you can act fast in case of failure.

Rule 5: Act!

Do not wait too long and think too long. If you do not act you increase the chances that something goes wrong dramatically. Some people are so afraid to make mistakes that they do not act at all. But be aware that:

  • Not acting when action is necessary is considered to be a major failure.
  • If you make a mistake you will have a chance to learn, recover and repair. And after a „learn, recover and repair“ things will be better than if you did not act at all.
That’s it. Please post your comments so I can rework the rules or add new ones.

Was ist eine ‚Seite‘ in der Webanalyse?

Für die Webanalyse hat die DAA (Digital Analytics Association) schon vor Jahren die Definition der „Seite“ an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Häufig hängt das vom Benutzer „gefühlte“ Betrachten einer Seite technisch nicht mehr mit dem Abruf einer Webseite von einem Server zusammen.

Z.B. wird in einem Standard Magento-Shop der gesamte Kaufprozess auf einer einigen „HTML-Seite“ durchgeführt. Dabei klappen immer wieder andere Bestandteile der Seite auf und wieder zu.

Die DAA (Digital Analytics Association) trägt diesem Umstand Rechnung, indem sie die Definition des Begriffes Seite (engl. Page) so trifft, dass der Seitenaufruf für die Webanalyse nicht mehr mit dem technischen Seitenaufruf am Webserver verknüpft wird.

Die Seite (Page) wird von der DAA  (Digital Analytics Association) wie folgt definiert:
Die Seite ist eine vom Analysten zu definierende Einheit an Inhalt. (engl. „An analyst definable unit of content“)

Diese Definition hat den Vorteil, dass das Herunterladen eines PDFs auch als Page View gezählt werden kann, dass AJAX Requests als Page Views gezählt werden können oder auch Aufrufe von Flash Seiten.

Links:

http://www.digitalanalyticsassociation.org/

Page Impressions, Page Views, User Interactions

Kurz

Die Kennzahl ‘Page Impressions’ bezeichnet in der Webanalyse die Anzahl der Abrufe einer einzelnen (HTML)  Seite mit einem Webbrowser. Dieser Begriff ist vor allem im deutschen Sprachraum gebräuchlich. Im Englischen wird meist der Begriff ‘Page View’ verwendet.

Page Impressions etwas ausführlicher erklärt

Um die Bedeutung der Kennzahl zu verstehen ist es hilfreich, sich die technischen Grundlagen zu vergegenwärtigen. Historisch war jede Aktion auf einer Webseite immer mit dem Laden einer HTML Seite verknüpft. Jedes Eintippen einer Internetadresse und jeder Klick auf einen Link erzeugte jeweils eine neue HTML Seite, die danach vom Browser geladen wurde.

Die Page Impression war lange Zeit die Maßzahl für die Aktivität der Benutzer auf einer Webseite. Mittlerweile ist die Aktivität nicht mehr unbedingt mit dem Laden einer kompletten HTML Seite verknüpft. Es stehen modernere Programmiertechniken zur Verfügung. Aktionen des Benutzers können dazu führen, dass z.B. nur einzelne Grafiken oder andere Bestandteile einer Seite von einem Server nachgeladen werden.

Die Bezeichnung Page Impression wird häufig weiter verwendet, auch wenn  der Begriff ‘User Interaction’ zutreffender wäre. Die meisten Anbieter von Web-Analyse Lösungen sind in der Lage User (Inter-) Aktionen unabhängig vom Laden einer HTML Seite per Java-Script zu messen. Wenn behauptet wird ‘Page Impressions sind obsolet – heute  misst man User Interactions’, dann zeigt dies nur, dass Sie jemanden vor sich haben, für den der Name einer Kennzahl wichtiger ist, als deren Bedeutung und Interpretation. Die Begriffe Page Impression, Page View und User Interaktion werden heute meist synonym verwendet. Im Wesentlich besteht der Unterschied zwischen User Interactions und Page Impressions im Austausch der Spaltenüberschriften der Datentabellen.

Für Administratoren und Programmierer ist interessant wie viele Ajax-Requests und wie Aufrufe von Servlets, PHP Skripten oder CGI-Skripten erfolgen – doch für den Webanalytiker ist vor allem das Verhalten der Benutzer interessant. Das heißt, dass in die Kennzahl Page Impression nur Änderungen der Website eingehen sollten, die direkt auf eine absichtliche Aktion des Benutzers zurück zu führen sind und eine wesentliche Änderung der Seite hervorrufen – unabhängig davon, ob ein wirklicher Ladevorgang erfolgt ist oder nur einzelne Bestandteile einer Seite per JavaScript ausgetauscht werden.

Schon bei der Messung muss darauf geachtet werden, dass sinnvoll interpretierbare Daten erhoben werden, die Aufschluss über das Verhalten der Besucher geben können.

Automatisiert geladene Seiten oder Bestandteile einer Seite dürfen dagegen nicht als Page Impression gezählt werden. Beispiele hierfür sind:

  • automatische Weiterleitungen
  • automatischer Reload einer Seite
  • automatischer Reload von Bestandteilen einer Seite
  • Pop-Ups
  • Banner
  • Pop Unders
  • Werbe-Overlays
  • Zugriffe durch Robots, Proxies und Spiders
  • Zugriffe beim Monitoring
  • Zugriffe durch automatisierte Software oder Performance Tests

 

Bedeutung der Kennzahl Page Impressions

Die Page Impression als Kennzahl für die Aktivität der Benutzer erlaubt Aussagen darüber zu treffen, wo sich die Besucher innerhalb einer Site aufhalten und was sie dort tun.

Werden Seiten häufiger aufgerufen als andere kann das vielfältige Ursachen haben. So zum Beispiel:

  • Die Seite ist sehr interessant
  • Die Seite ist schlecht benutzbar, Besucher finden sich nicht zurecht und rufen immer wieder erfolglos eine bestimmte Seite auf
  • Die Seite ist die Landingpage einer Werbekampagne mit viel Traffic
  • Die Seite wurde an prominenter Stelle (intern wie extern) verlinkt

Dasselbe gilt natürlich auch für per Ajax nachgeladene Elemente einer Seite.

Die abzuleitenden Handlungen für den Betreiber der Website ergeben sich wie immer aus der Interpretation der jeweiligen Kennzahlen, der Umstände und der Erfahrung des Analysten. Es kommt immer auf die Umstände im Einzelfall an, ob viele PI (Page Impressions) positiv oder negativ zu bewerten sind.

(Bild: rg1024, http://openclipart.org)

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